Schon länger bekannt, Microsoft hat für Windows 7 Rechner Sicherheitsupdates eingestellt. Für die Bundesregierung scheinbar kein Anlass um zu handeln, denn laut einer Anfrage von Netzpolitik.org hat die Regierung aktuell noch 63.000 Rechner mit dem völlig veralteten Betriebssystem in Gebrauch. Daraus resultiert, dass der Bund 1,9 Millionen Euros an Microsoft bezahlen muss, um an Updates zu gelangen – Stichwort: Extended Security Update Programm.

Wissenswert: Der Support für Windows 7 wurde mit frühzeitiger Vorankündigung im Januar 2020 eingestellt. Bund, Länder und Unternehmen haben aber gegen die Zahlung einer Gebühr an das Microsoft Extendet Security Update Programm teilzunehmen. Dieses läuft aber im Januar 2023 aus. Dort werden die wichtigsten Sicherheitsupdates bereitgestellt.

Interessanterweise gerade da wo Cybersicherheit besonders groß geschrieben werden müsste, werden noch Windows 7 Rechner verwendet, und zwar das Bundesministerium für Verteidigung.

Fazit: Der Regierung und den staatlichen Verwaltungsstellen scheint nur wenig einer funktionierenden Digitalisierung liegen, denn auch an anderen Stellen schaut es wirklich üblich aus. Uns als alteingessessenen ITlern blutet da wirklich das Herz.