Um maximale Cybersicherheit zu gewährleisten, werden schon seit längerer Zeit künstliche Intelligenzen (selbstständig lernende Software eingesetzt. Doch auch die Kriminellen blieben nicht tatenlos. Sie sind dabei eigene KIs zu entwickeln, die sie bei ihren angriffen unterstützen sollen. Wer wird den Kampf gewinnen?

Die Robotik hat eine lange Entwicklungsgeschichte durchlaufen, bis die erste funktionsfähige KI auf dem Markt kam. Mittlerweile sind KIs vielen Bereichen unseren täglichen Lebens nicht mehr wegzudenken. Sie sorgen dafür, dass

  • wir in den sozialen Netzwerken nur das angezeigt bekommen, was uns wirklich interessiert.
  • wir in der organischen Suche nur die Werbung angezeigt bekommen, die wahrscheinlich für uns infrage kommt.
  • dass uns nur die Musiktitel oder Filme vorgeschlagen werden, die unserem Geschmack entsprechen. usw.

Mittlerweile haben KIs aber auch im Bereich der Cybersicherheit einen wichtigen Part, denn sie sollen Netzwerke und Computersysteme vor dem Zugriff unbefugter Dritter schützen. Gerade multinationale Unternehmen setzen vermehrt auf KIs, um ihr Kapital zu schützen. Aktuell sind es zwar nur eine Handvoll, doch die Verwendung von KIs im Bereich Cybersicherheit nimmt beständig zu.

Wissenswert: Umfragen haben ergeben, dass aktuell ca. ¼ der befragten Unternehmen KIs einsetzt. Bis Ende diesen Jahres soll die Zahl noch einmal um vierzig Prozent steigen. Laut einer Prognose wird davon ausgegangen, dass der Markt von KIs für Cybersicherheit bis 2026 auf 38,2 Milliarden ansteigen werden.

Geschwindigkeit und Automatisierung für mehr Cybersicherheit

KIs kommen überwiegend dort zum Einsatz, wo viele Daten innerhalb kurzer Zeit analysiert werden müssen. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn digitale Assets geschützt werden soll. Der KI fällt sofort auf, wenn sich ungewöhnliches Nutzerverhalten zeigt oder ein Schadwarebefall aufgetreten ist und zieht sofort die richtigen Schlüsse. Schneller kann kein Mensch eventuelles Gefahrenpotenzial erkennen.

Auch im Bereich Datenschutz und Datenwiederherstellung kann eine KI von Vorteil sein. So lassen sich ausfälle von Festplatten vorhersagen oder beschädigte Daten wiederherstellen. Doch auch Angreifer nutzen KIs. Sie wollen die selbstständig lernende Software nutzen, um ihre Angriffe zu automatisieren. Automatisieren deswegen, um einfacher und schneller ihr Ziel zu erreichen.

Wissenswert: Um möglichst erfolgreich angreifen zu können ist die Vorbereitung die wichtigste Phase für den Hacker. Ihm geht es darum möglichst viele Informationen über das anzugreifende Unternehmen und dessen Mitarbeiter gesammelt. Da werden soziale Netzwerke ausgespäht und verschiedene andere Quellen genutzt. Für das Abgreifen der freizugänglichen Informationen greift der Hacker auf verschiedene Tools zurück. Anschließend werden die Infos von einer KI ausgewertet, um eine Phishing-Mail zu kreieren bei der mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann, dass sie auch gelesen wird. Selbst gefälschte Stimm- oder Bildaufnahmen sind hier keine Seltenheit. Fakt ist, die neuen Phishing Mails sind so gut gemacht, dass sich selbst erfahrene Computerfachleute schwertun, diese als Fälschung zu erkennen.

Aktuell kann man nur sagen, dass es Gott sei dank noch keine autonom funktionierende Schadware gibt. Es ist aber nur noch eine Frage der Zeit, bis die ersten selbstlernenden Systeme zur Verfügung steht, denen es gelingt einen auf einer KI basierenden Sicherheitsmechanismus zu knacken – Stichwort: Adversarial AI.

Das Netzwerk deines Unternehmens wird ständig Opfer von Cyberattacken? Du brauchst eine Computer Reparatur in Hannover? Du willst deine IT-Infrastruktur vergrößern oder einfach neue Sicherheitsmechanismen implementieren, ruf uns an oder schreibe uns eine E-Mail. Gerne nehmen wir uns in einem unverbindlichen Erstgespräch die Zeit, dich umfassend zu beraten.