Die Ransomware „Megacortex“ ist schon seit einiger Zeit aktiv. Sie war Mitte Mai vermehrt aktiv und verschwand danach wieder in der Versenkung. Seit diesem Monat verbreitet sich Megacortex wieder explosionsartig, allerdings eine neuartige Version der Schadware. Sie ist wirklich äußerst raffiniert gestaltet und hat die letzte Zeit so manchen Computernutzer zur Verzweiflung gebracht.

Ransomware „Megacortex“: Das Passwort wird geändert

Das Ransomware auf dem Computer gespeicherte Daten verschlüsselt ist nichts Neues, schließlich will man den Nutzer unter Druck setzen, um von ihm Geld zu erbpressen. Der neue Megacortex geht sogar noch einen Schritt weiter. Das Tool ändert das Passwort des Computernutzers, so dass sich dieser nicht mehr an seinem Rechner einloggen kann. Zudem bekommt der Nutzer noch eine schriftliche Drohung, dass alle gespeicherten Computerdaten online gestellt werden, sollte der Betroffene die geforderte Summe nicht bezahlen. Die Daten wurden nämlich angeblich an einem sicheren Ort hochgeladen. Würde der Computer User die geforderte Summe bezahlen, würden die Daten angeblich gelöscht werden.

Wissenswert: Ob tatsächlich ein Datendiebstahl stattgefunden hat oder nicht, konnten die Entdecker der neuen Form des Megacortex nicht ermitteln. Fakt ist aber, sollte der Datendiebstahl tatsächlich stattfinden, ist das ein eindeutiger Verstoß gegen den Datenschutz.

Wie verbreitet sich die Ransomware „Megacortex“

Der Megacortex wird üblicherweise über einen Trojaner auf einem Computer eingeschleust.