Eine beschädigte HDD, ein Virus, ein Wurm oder einfach nur eine Unaufmerksamkeit und schon sind wichtige Daten verloren. Wer eine Datensicherung seines Computers hat, ist fein raus, denn mittels Backups können die verloren geglaubten oder beschädigten Daten im Nu wiederhergestellt werden. Das Schöne ist, dass seit Windows 7 keine extra Tools mehr notwendig sind, da das Betriebssystem über eine Vielzahl an Bordmittel verfügt, die zur Datensicherung verwendet werden können.

Automatische Backups: So können sie mit Windows Ihre Daten sichern

Ab Windows 7 hat Microsoft in das Betriebssystem die ersten Werkzeuge zur Datensicherung integriert. Werkzeuge, die bei den Nachfolgern „Windows 8 und Windows 10“ weiter optimiert wurden und dadurch nur noch in den Grundzügen erhalten sind.

Tipp: Legen Sie die Wiederherstellungspunkte so fest, dass Windows mindestens einmal wöchentlich alle Daten, beginnend beim Betriebssystem über die installierten Programme zu den persönlichen Daten, gesichert werden. Diese Wiederherstellungspunkte können dir dabei helfen, die meisten PC-Probleme zu lösen.

Die Erstellung eines Images

Mithilfe von Windows kann auch ein Image erstellt werden. Dabei wird der Inhalt einer Festplatte komplett in nur einer Datei gespeichert. Macht der Computer Ärger, kann er mithilfe eines Images (Systemabbildes) wieder in seinen Ursprungszustand zurückversetzt werden.

Wissenswert: Windows kann bis zu 64 Versionen einer  Image-Datei oder eines Backups sichern. Bei den meisten Computern ist diese Funktion ab Werk aktiviert aber nicht bei allen. Dank dieser speziellen Bordmittel sind aber nur wenige Klicks ausreichend, um eine frühere Dateiversion wiederherzustellen. Über die klassische Back-up-Funktion von Windows lassen sich alle gespeicherten Dateien (Videos, Bilder, Musik) problemlos sichern.

Daten mithilfe von Windows sichern: So funktioniert die Schnellsicherung

Um einen automatischen und regelmäßig stattfindenden Backup-Plan mittels Windows zu erstellen, sind nur wenige Handgriffe notwendig. Nutze hierfür die sogenannte Schnellsicherung. Die Schnellsicherung ist so konzipiert, dass mit deren Hilfe alle eigenen Dateien und das komplette Systembild des Rechners gespeichert werden kann.

Wissenswert:

  • In den meisten Fällen ist eine Schnellsicherung völlig ausreichend, um Computerprobleme in den griff zu bekommen. Um den Computernutzer nicht unnötig zu bremsen führt das Betriebssystem die Sicherung während der Nutzerpausen durch.
  • Haben Sie Ihren Computer neu eingerichtet, sollten Sie diesen, genügend Zeit lassen, die Erstsicherung durchzuführen. Während dessen sollten Sie nicht am Rechner arbeiten.
  • Wer will, kann einen Windows-Sicherungsplan ganz nach eigenem Wunsch gestalten. Tipp: Ein individueller Windows-Sicherungsplan ist immer dann notwendig, wenn die Möglichkeiten der Expresssicherung nicht ausreichen.

Rettungsdatenträger erstellen

Sobald Windows nicht mehr startet, hilft das zurückgespielte Backup dabei, den Computer wieder funktionsfähig zu machen. Alternativ können Sie den Rechner auch mit der Windows-Installations-DVD starten. Haben Sie keine Windows-Installations-DVD sollten Sie nach dem Kauf des Rechners sofort einen Rettungsdatenträger erstellen.