Unabhängig welche Art Datenträger (USB-Stick, HDD, SSD usw.) Sie verwenden wollen, grundlegende Kenntnisse über die verschiedenen Dateisysteme sind nie verkehrt. Nachfolgend schlüsseln wir für Sie die wichtigsten Dateisysteme auf, ein schließlich der damit verbundenen Vor- und Nachteile.

Was ist ein Dateisystem?

Man kann sagen, dass bei der Formatierung eines Datenträgers eine Art Software (Dateisystem) verwendet wird. Diese bestimmt darüber auf welche Art die Daten auf dem Datenträger abgespeichert und wieder abgerufen werden können.

Wissenswert: Des Weiteren wird erst durch das Dateisystem die Verwaltung (Speichern, Kopieren, Verschieben usw.) der Dateien möglich.

Tipp: Geht es darum einen neuen USB-Stick zu formatieren, hängt die Wahl des Dateisystems davon ab, welches Betriebssystem auf Ihrem Rechner installiert ist. Natürlich spielt auch die Menge/Größe der Dateien eine Rolle, die Sie auf dem USB-Stick oder der externen Festplatte abspeichern wollen.

Welche Dateisysteme gibt es?

NTFS: Das Dateisystem ist Standard bei Windows-Rechner, funktioniert aber auch bei Linux und MacOS. Beim MAC muss allerdings zusätzlich Software installiert werden.

Was kann NTFS?

Das Dateisystem unterstützt:

  • Zugriffskontrollen
  • Lange Dateienamen
  • Die Kompression von Dateien
  • Große Dateien
  • Das Dateisystem NTS ist ein echter Allrounder, da es alle notwendigen Features ermöglicht!

FAT 32 (File Allocation Table)

Vor NTFS war FAT32 das standardmäßige Dateisystem auf Windows-Rechner. Im Vergleich zum aktuellen Dateisystem ist es etwas langsamer.

Was kann FAT32?

  • Weniger sicher als NTFS
  • Die Dateigröße ist auf 4 GB beschränkt.
  • Alle bekannten Betriebssysteme (MacOS, Linux, Windows usw.) können FAT 32 erkennen.

exFAT (erweiterte Dateizuordnungstabelle)

exFAT ist der Nachfolger von FAT 32. Zwar ist eine Kompatibilität mit Windows und MacOS gegeben, allerdings muss ein zusätzliches Tool installiert werden, soll der mit exFAT formatierte Datenträger mit Linux laufen.

HFS+ ist ein bei MacOS übliches Dateisystem. Es ist nur bedingt von Windows- oder Linux-Rechnern nutzbar.

Ext 4,2 und 3 sind Dateisysteme von Linux. Sie sind auch mit anderen Systemen kompatibel.

Achtung, sobald externe Datenträger (USB-Stick) nicht optimal laufen, sollte der Stick einfach neue formatiert werden. Dass die darauf gespeicherten Daten vorher gesichert werden ist natürlich selbsterklärend.