Wer mit dem Gedanken spielt, eine Überwachungskamera zu kaufen, tut das mit hoher Wahrscheinlichkeit für das eigene Sicherheitsgefühl. Eine Kamera wirkt nämlich abschreckend auf unerwünschte Besucher und ermöglicht Ihnen eine 100%ige Überwachung. Nachfolgend erfahren Sie mehr über die wichtigsten Fakten, die Sie beim Kauf Ihrer Überwachungskamera/s bedenken müssen.

Die richtige Schutzart

Ist eine Außenüberwachung geplant, darf es nur eine Überwachungskamera für diesen Zweck sein, da nur diese robust und stabil genug sind, den ständig wechselnden klimatischen Bedingungen standhalten kann. Zudem sind Überwachungskameras so konzipiert, dass Ihnen Nässe, Luftfeuchtigkeit und/oder Kondenswasser nicht schaden können. Wie kann ich erkennen, ob eine Kamera für die Verwendung im Außenbereich geeignet ist oder nicht.

Alle Kameras sind mit IP und einer zweistelligen Zahlenfolge gekennzeichnet. IP ist die Abkürzung von International Protection. Anhand der Nummer können Sie sehen, wie es um den Schutz der Kamera bestellt ist. Die erste Zahl sagt etwas darüber aus, wie gut der Schutz der Kamera gegen Fremdkörper und Berührungen ist. Anhand der zweiten Ziffer sehen Sie, wie gut die Kamera gegen das Eindringen von Wasser geschützt ist.

Wissenswert: Wollen Sie eine Kamera für die Verwendung im Außenbereich kaufen, sollten Sie daran denken, dass Sie ein Gerät kaufen, das mindestens die Schutzart IP 65 erfüllt.

Kamera für den Außenbereich kaufen: Denken Sie an die Nachtsicht

Wollen Sie eine Kamera kaufen, sollten Sie sich überlegen, ob es ein Gerät mit Nachtsicht sein soll oder nicht. Infrarotkameras sind eine gute Wahl. Hier ist die Kamera mit Infrarot-LEDS ausgestattet. Hier können Sie auch bei Dunkelheit alles auf den Videos erkennen, ohne dass ein extra Scheinwerfer montiert sein muss.

Wollen Sie eine Infrarotkamera für draußen kaufen, sollten Sie bedenken, dass die Anzahl der IR-LEDS für die spätere Qualität der Videos eine wichtige Rolle spielt. Je höher die Anzahl desto besser die Ausleuchtung und natürlich die Bilder. Bei den meisten Kameras wird vom Hersteller eine maximale Reichweite angegeben. Dazu sollten Sie wissen, dass diese Werte nur unter optimaler Ausleuchtung zu erreichen sind. Darum sollte beim Kauf unbedingt immer eine größere Reichweite gekauft werden. Die beste Infrarot-Kamera ist die mit dem sogenannten IR-Cut. Diese Kamera kostet zwar etwas mehr in der Anschaffung, allerdings kosten diese Kameras etwas mehr. Diese Geräte haben aber den großen Vorteil, sobald es dunkel wird, wechselt die Kamera automatisch vom Farbmodus auf Schwarz-Weiß-Bilder. Des Weiteren sollten Sie dazu wissen, dass diese Art Kamera nicht nur bessere Videobilder gewährleistet, sondern auch Stromkosten und Energie spart.

Über welche Auflösung sollte die Überwachungskamera verfügen?

Wollen Sie eine Kamera kaufen, steht natürlich auch die Frage im Raum, über welche Auflösung das Gerät verfügen soll. Für die Überwachung relativ unwichtiger Bereiche sind mindestens 750p völlig ausreichend. Besser sind noch 1080p in Format HD. Natürlich lassen sich auch Überwachungskamera kaufen, die noch mit Bildformaten wie VGA, PAL oder SD, arbeiten, der Kauf ist aber nicht zu empfehlen.

Kabelgebundene Überwachungskameras oder Geräte mit kabelloser Übertragung

Entscheiden Sie sich für ein Gerät mit Netzwerkzugang, ist das natürlich von vorteilhaft, wenn Sie gerne unterwegs sind. So haben Sie auch von Zuhause aus einen guten Überblick darüber, was in Ihren vier Wänden passiert.

WLAN-Überwachungskameras sind nur dann eine sinnvolle Investition, wenn sich ein Router direkt in der Nähe befindet. Sie hat den großen Vorteil, dass Sie keinerlei Kabel verlegen müssen und so nicht nur Zeit, sondern auch Geld sparen. Aufwendige Umbauarbeiten entfallen völlig.

Tipp: Um eine optimale Verbindung zwischen Kamera und Router zu gewährleisten, ist die Verwendung von Signalverstärkern bzw. Repeatern möglich. Die genannten Geräte sorgen für eine deutliche Verstärkung der Signale. Des Weiteren haben Sie den großen Vorteil, dass Sie durch diese die Reichweite einer Kamera deutlich erhöhen können.

Überwachungskamera mit Kabel

Wer auf Nummer sichergehen möchte, entscheidet sich für Überwachungskameras, die per Kabel angebunden werden. Allerdings ist hier der Montageaufwand der Kameras deutlich höher, da um die Kabel zu verlegen, entsprechende Durchbrüche geschaffen werden müssen. Eine lokale Anbindung garantiert eine bessere Anbindung, da Wind und Wetter keinerlei Einfluss auf die Bildqualität haben. Auch weitere Strecken können mit Lan-Kabel problemlos überbrückt werden.

Wer will kann auch Hypridgeräte kaufen. Diese Geräte können nicht nur per Kabel, sondern auch per WLAN an den Router angeschlossen werden.

Überwachungskamera kaufen: die Stromversorgung

Soll eine Außenkamera gekauft werden, stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten der Stromversorgung zur Auswahl. Eine davon wäre der Akku. Vor allem für schwerzugängliche Bereiche, wo kein Stromanschluss vorhanden ist, sind Überwachungskameras mit Akku eine gute Wahl. Vor allem dann, wenn Sie noch nicht sicher sind, wo genau Sie Ihre Kamera positionieren wollen. Derartige Kamera funktionieren von der stationären Stromversorgung völlig unabhängig, was natürlich ein großer Vorteil ist, denn die Kameras funktionieren auch dann, wenn eventuelle Einbrecher die Stromversorgung gekappt haben. Allerdings müssen derartige Kameras regelmäßig aufgeladen werden.

Eine weitere Möglichkeit, Überwachungskameras mit Strom. Allerdings sollten Sie sich klar darüber sein, dass die Verlegung des Stromanschlusses mit einiges an Arbeit verbunden ist. Darum müssen Sie sich hundert Prozent sicher sein, wo genau Sie Ihre Kameras befestigen wollen.

Natürlich gibt es mittlerweile auch Überwachungskameras zu kaufen, die mit PoE funktionieren. Hier wird ein Kabel zur Energieversorgung und zur Datenübertragung des Geräts verwendet. Diese Art Technik ist eine kostengünstige Variante, allerdings muss ein Injektor vorhanden sein, der nicht ganz billig ist.

Überwachungskamera mit Bewegungssensor oder ohne

Die nächste Frage, die Sie vor dem Kauf klären sollten, muss es eine Überwachungskamera mit oder ohne Bewegungsmelder sein. Verfügt die Überwachungskamera über einen Bewegungsmelder werden Videos nicht im Dauerbetrieb aufgezeichnet. Die Kamera nimmt nur dann auf, wenn im zu überwachenden Raum Bewegungen erkannt wurden. Ist die Kamera zusätzlich mit WLAN ausgestattet, können manche Geräte an Smartphone oder Tablet einen Bewegungsalarm schicken. So wissen Sie immer Bescheid, was bei Ihnen zuhause passiert, auch dann, wenn Sie nicht anwesend sind.

Nachteil, Überwachungskameras ohne Bewegungssensoren zeichnen alles auf. Auch dann wenn gerade nichts passiert. Entscheiden Sie sich für ein derartiges Gerät sollte Ihnen klar sein, dass entsprechend viel Speicherplatz benötigt wird.

Überwachungskameras für den Außenbereich: Welches Speichermedium soll es sein?

Wieviel Speicherplatz eine Kamera benötigt hängt ab davon, wie hoch der Qualität der zu speichernden Aufnahmen und ist natürlich der Dauer der Aufnahmen.

Handelt es sich um eine Netzwerkkamera mit Netzwerkzugang, kann eine SD-Karte eine gute Lösung sein. Sie können über Smartphone, Tablet und Co. jederzeit die gespeicherten Videos aufrufen. Des Weiteren besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass Sie die SD-Karte herausnehmen und über ein anderes Gerät abrufen. Allerdings stellen Überwachungskameras mit SD-Karte auch ein Sicherheitsrisiko dar. Abhängig von dem Ort der Montage können die Karten von Einbrechern entnommen und vernichtet werden. Die Videoaufzeichnungen sind dann weg.

Cloud-Dienste

Mittlerweile gibt es auch Kameras, deren Aufnahmen per Cloud-Dienst gespeichert werden können. Allerdings kostet eine Inanspruchnahme eines derartigen Dienstes Geld und das manchmal nicht zu knapp. Der Vorteil hierbei, Sie müssen nicht noch zusätzlich in Geräte investieren, die über den nötigen Speicherplatz verfügen, um Ihre Aufnahmen zu archivieren. Des Weiteren erlauben Cloud-Dienste, dass Sie von allerlei verschiedenen Geräten auf die Aufnahmen zugriefen können. Hinzu kommt auch, dass Ihre Aufnahmen vor den Zugriff unbefugter Dritter geschützt sind.

Tipp: Um Ihre Kamera vor dem Zugriff unbefugter Dritter zu schützen, gibt es noch weitere Möglichkeiten. Rufen sie uns an oder schreiben Sie uns eine Mail, wir nehmen uns gerne die Zeit für Sie, Sie über alle Möglichkeiten in einem persönlichen Gespräch aufzuklären.

Recorder mit den mehrere Kameras betrieben werden können.

Eine weitere Möglichkeit zum Betrieb von Überwachungskameras, die Nutzung eines Recorders. Mithilfe eines Recorders können Sie mehrere Kameras auf einmal betreiben. Der Vorteil, der Recorder kann jederzeit nachgerüstet werden. Er bietet genügend Platz um eine Vielzahl verschiedener Aufnahmen zu archivieren.

Überwachungskameras mit Lautsprecher und/oder Mikrofone

Manche Überwachungskameras sind mit internen Mikrofonen ausgestattet oder erlauben den Anschluss eines externen Mikrofones. Diese Technik hat den großen Vorteil, dass Sie einen zu überwachenden Bereich nicht nur visuell im Blick haben, sondern auch akustisch.  Das System funktioniert ähnlich, wie die Systeme mit Bewegungsmelder. Sobald die Kamera ungewöhnliche Geräusche wahrnimmt, werden Sie per App informiert. Kameras mit Mikrofonen kosten allerdings entsprechend Geld. Eine weiters Features mit denen Kameras ausgestattet sein können, ist ein Lautsprecher bzw. eine Gegensprechanlage. Ihnen sollte aber klar sein, dass dieses Features nur dann wirklich Sinn macht, wenn sie etwas durchsagen wollen.

Überwachungskamera kaufen: Schwenken

Schwenken, Zoomen und neigen, soll Ihre Überwachungskameras diese Features beherrschen, entscheiden sie sich am besten für eine sogenannte PTZ Kamera. Dank Ihrer Fähigkeiten sind derartige Kameras eine gute Wahl, wenn es darum geht, einen größeren Bereich zu Überwachung.

Wieviel Geld muss man für den Kauf einer Überwachungskamera investieren

Wieviel Geld man für den Kauf einer Überwachungskamera investieren muss, hängt davon ab für welchen Einsatzbereich bzw. Einsatzzweck die Kamera gekauft werden soll. Für die Anwendung im privaten Bereich lassen sich hochwertige Geräte bereits ab fünfzig Euro erstehen lassen. Allerdings verfügen diese Kameras über deutlich weniger Features, als eine Profi-Überwachungskamera für zum Beispiel zweihundert Euro.

Kann man mit der WLAN-Kamera eine zuverlässige Überwachung umsetzen?

Ja natürlich kann man WLAN-Kameras für eine zuverlässige Außenüberwachung einsetzen. Mittlerweile ist eine derartige Verbindung nämlich wesentlich stabiler als in der Vergangenheit und erlaubt auch eine Verbindung auch über normale Router.

Kann man als Schutz eine Kamera-Attrappe verwenden?

Ja man könnte eine Überwachungskamera in Form einer Attrappe einsetzen, um Einbrecher zu verschrecken. Allerdings sind Einbrecher mittlerweile auch wesentlich findiger und haben gelernt, echte Überwachungskameras von Attrappen zu unterscheiden.

Sie wollen eine Überwachungskamera für den Innen- oder Außenbereich kaufen, dann sind Sie bei Brutscheck in den besten Händen. Wir vertreiben hochwertige Überwachungskameras zu attraktiven Preisen. Sie haben Fragen zu den einzelnen Modellen oder benötigen Hilfe beim Kauf, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir nehmen uns immer gerne für Sie die Zeit, Sie umfassend zu beraten. Natürlich können wir Sie auch bei der Installation einer kompletten Überwachungsanlage unterstützen.