Mittlerweile ist WordPress 5.0 online. Besonders auffällig an diesem Update ist, dass das Contentmanagement System den umstrittenen Gutenberg-Editor gleich mit integriert hat. Der klassische WordPress-Editor ist praktisch nicht mehr up-to-date.

Welche Vorteile bietet der Gutenberg-Editor?

Der Gutenberg-Editor wurde bereits vor einem Jahr entwickelt, konnte aber bis jetzt nur optional installiert werden. Der Gutenberg-Editor ist so konzipiert, dass der komplette Text in Blöcken unterteilt wird. Das bedeutet Überschrift 1 ein Block, Einleitung 1 Block, Zwischenüberschrift ein Block usw.

Wissenswert: Die einzelnen Blöcke können völlig frei platziert, konfiguriert und/oder gelöscht werden.

Laut Matt Mullenweg, dem Entwickler von WordPress, soll der Gutenberg-Editor den WordPress-Nutzer ein deutlich flexibleres Arbeiten ermöglichen. Der Editor ist sozusagen eine spürbare Erleichterung, die dabei helfen soll, mit wenigen Klicks eine professionell gestaltete WordPress-Seite zu erstellen. Gleichzeitig wird durch den neuen WordPress-Editor mehr Barrierefreiheit gewährleistet als durch seinen Vorgänger.

Fazit: Das dauerhafte Integrieren des Gutenberg-Editors ist eine große Veränderung. Eine Veränderung, die vielen Angst machen wird, aber auch gleichzeitig dabei hilft, das Contentmanagement-System WordPress fit für die Zukunft zu machen.

Tipp: Um einen ungewollten Ausfall Ihrer WordPress Webseite zu verhindern, sollten Sie das automatische Update von WordPress erst einmal deaktivieren. Bevor Sie das Update einspielen, empfiehlt es sich, dass Sie Ihre Webseite sichern. Prüfen Sie vor dem Aufspielen des Updates, ob Ihr Theme überhaupt mit dem neuen WordPress Editor kompatibel ist. Können Sie diese Frage mit Ja beantworten, wird das Update eingespielt. Prüfen Sie bei Abschluss, ob Ihre Webseite genauso funktioniert wie vor dem Update.